Atlastherapie

Hierbei handelt es sich keineswegs um eine chiropraktische Behandlung, bei der ruckartige oder gefährliche und gewaltsame Bewegungen durchgeführt werden. Dabei werden lediglich die Hände eines guten Therapeuten als Werkzeug benutzt. Der Atlas ist der erste Halswirbel.

Als schädelnächster Teil der Wirbelsäule trägt er den gesamten Kopf. Aufgrund dieser Funktion wurde sein Name vom Titanen Atlas der griechischen Mythologie entlehnt, der die Last des Himmels auf seinen Schultern stemmen musste.

Alles in unserem Körper hängt miteinander zusammen. Der Atlaswirbel ist das Bindeglied zwischen zentraler Steuerung des Kopfes einerseits und dem gesamten Skelettsystem, den inneren Organen, Gefäßen und Drüsen bis hin zu den sensorischen Fasern der Füße. Fehlstellungen des Atlaswirbels und hieraus resultierende Gesundheitsstörungen sind in der Schulmedizin schlicht und einfach nicht bekannt. Ein Blick über den Tellerrand bei verschiedensten Erkrankungen und Beschwerden macht Sinn. Der Atlaswirbel spielt in der Wirbelsäule eine entscheidende Rolle. Im Atlanto-Okzipital-Gelenk befinden sich 90 % der Haltungsrezeptoren.

Eine Fehlstellung oder Blockierung verändert im Laufe von Jahren die komplette Körperstatik und kann massive Schmerzen auslösen. Zwei Beispiele hierfür sind die Veränderungen der Biomechanik der Kiefergelenke und des Beckens. Als Folge des Beckenschiefstandes kommt es zu einer funktionellen Beinlängendifferenz.

Durch ein Trauma (Sturz, Autounfall etc.) werden ständig auftretende Beschwerden, z.B. des Kopfes, innerer Organe sowie Schlafstörungen ausgelöst. Die Atlastherapie kann eine Linderung der Beschwerden hervorrufen.

Diese Leistungen werden zurzeit noch nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen